Banari

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Einwohner: 633
Höhe: 439 metri s.l.m.
Fläche: 21.30 Kmq


Rathaus: Piazza A. Solinas, 1 - Tel. 079.826001 - Fax 079.826233

PLZ: 07040
Web: www.comunas.it/banari
E-mail: comunebanari@tiscali.it

 

 

 


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Municipality of Banari


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Kurzbeschreibung:


Der bewohnte Teil von Banari liegt am Fuße des Monte Sa Silva und erstreckt sich über ein ansteigendes Gelände, in dem sich Erhöhungen aus Trachytgestein und reizvolle, von Flüssen durchzogene Täler abwechseln. Das seit der Nuraghenzeit vom Menschen besiedelte Gebiet gehörte den Kuratorien von Figulinas und Mejlogu an. Im Mittelalter befand es sich abwechselnd unter der Herrschaft der Doria und der Aragonesen. Zu den sehenswerten Naturschauplätzen der Gemeinde Banari gehören die Höhenzüge Corona Alta und Sa Silva, ebenso wie das geschützte Tiere-Reservat Badde Manna, das von hohem naturkundlichem Interesse ist. Der Rio de S’Adde ist im Frühling mit einem dichten Teppich wilder Hahnenfußgewächse übersät.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Die Wirtschaft der Gemeinde besteht in erster Linie aus Land- und Weidewirtschaft, wobei die Schafzucht überwiegt. Neben der Viehzucht wird auch der Abbau von rotem Trachyt betrieben. Dieser Stein dient heute noch zur Verzierung alter und neuer Gebäude. Weitere wichtige Einkommensquellen basieren auf der Produktion von Getreide, Oliven, Weintrauben und Kork.
 

Geschichte:


Die Ortschaft Banari liegt in Mejlogu, einer geschichtsträchtigen Region Sardiniens an der Straße zwischen Siligo und Ittiri. Sie erstreckt sich über ein ansteigendes Gelände, in dem sich Erhebungen aus Trachytgestein und ,von Flüssen durchzogene Täler abwechseln, daher auch der Ursprung des Namens A-NARI (= über den Flüssen). Der historische Dorfkern des von Ackerbau und Viehzucht geprägten Ortes ist gut erhalten. Zu bewundern sind einige sehenswerte Palazzi, die zwischen dem 13. und dem 18. Jh. errichtet wurden. Die Domus de Janas auf dem Gemeindegebiet von Banari bezeugen, dass dieses Gebiet seit der Jungsteinzeit (1800/1500 v. Chr.) vom Menschen besiedelt wurde. Die Entstehung des Ortes geht jedoch auf das Mittelalter zurück. Damals vereinten sich die drei vormals getrennten Ortsteile im Zuge der wachsenden Macht der Klosterorden: das Kloster des gleichnamigen Ortes, sowie die Kamaldulenserkloster S. Lorenzo und S. Michele von Saccargia (bei Codrongianos). Das Kloster, dessen Ruinen bei der romanischen Kirche Santa Maria di Cea auf dem Weg nach Ittiri zu sehen sind, befand sich hingegen im Besitz der Vallombrosaner des Klosters von Salvenero (auf dem Gebiet von Ploaghe). In den darauf folgenden Jahrhunderten war Banari Teil des Herrschaftsgebietes der Doria. Unter der aragonesischen Herrschaft kam es anschließend gemeinsam mit Siligo zur Grafschaft Villanova Montesanto, dem Feudalbesitz der Familie Alagon. 1796 nahm es an den von Thiesi aus organisierten Aufständen gegen die Feudalherren teil und schloss sich der unglücklichen Unternehmung von Giovanni Maria Angioi an. Die Wirtschaft des Ortes basiert vorrangig auf der Land- und Weidewirtschaft, sowie dem Abbau von rotem Trachyt, der heute noch zur Verzierung alter und neuer Gebäude dient. In der Vergangenheit kam auch der Herstellung von Tonmaterialien, wie Dachziegeln und Ziegelsteinen große Bedeutung zu. Auf dem Hauptplatz des Dorfes erhebt sich der Palazzo Corda, heutiger Sitz der Gemeindeverwaltung, der auf das 18. Jh. zurückgeht. Eine Besonderheit stellen seine mit rotem Trachyt dekorierten Innenräume dar, insbesondere der Ratssaal und die Bibliothek. Weitere sehenswerte Gebäude sind der Palazzo Carta, dessen ursprüngliche Struktur aus dem 13. Jh. stammt, der ebenfalls in Gemeindebesitz befindliche Palazzo Solinas Zamboni und der Palazzo der Familie von Monsignor Diego Marongiu Del Rio (1819-1905). Er war Erzbischof von Sassari, Universitätsdozent und von 1849 bis 1852 Abgeordneter des Turiner Parlaments.


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
Fest des Heiligen Laurentius Stadtzentrum 9.-11. August
Fest der Madonna di Cea Ortsteil Santa Maria di Cea 7.-8. Dezember
Fest des Heiligen Michael Stadtzentrum 28.-29. September