Burgos

Macromedia Flash is required. Download Macromedia Flash.

Einwohner: 984
Höhe: 575 metri s.l.m.
Fläche: 18.25 Kmq


Rathaus: Via Marconi - Tel. 079.793505 - Fax 079.793404
PLZ: 07010
Web: www.comunas.it/burgos
E-mail: comunediburgos@tiscali.it


Demo video 1
Municipality of Burgos


download .mp3
 

Kurzbeschreibung:

Die Gründung der Ortschaft geht wahrscheinlich auf das Jahr 1393 zurück, als der „Giudice“ (Richter) Mariano d'Arborea 25 Familien hierher übersiedelte, damit sie die Felder der Krone bestellten. Charakteristisch sind die engen, aufsteigenden kleinen Straßen und die mittelalterlichen Gässchen des Ortes. Sie sind durch die Hanglage des Ortes am Fuße des steilen Granitfelsens bedingt, auf dem der Richteter Gonario di Torres 1127 das „Castello del Goceano“ gründete, Um das Jahr 1250 starb hier die Richterin Adelaisa von Torres . Das Gebiet war Schauplatz bedeutender geschichtlicher Ereignisse und dramatischer Kämpfe zwischen den sardischen Richtern, zwischen den Richtern von Torres und den Pisanern und schließlich zwischen den Arborea, bis es schließlich von den Aragonesen erobert wurde.
Von der Burg sieht man heute noch den mächtigen und majestätischen Mittelturm mit quadratischem Grundriss, der von einem dreifachen Mauerring mit breiten Schießscharten umgeben ist. Von diesen aus genießt man einen herrlichen Ausblick auf das gesamte Tal des Tirso, bis zu den Berggipfeln von Oliena und Gennargentu. Das hinter dem Ort gelegene Gebirge ist von unvergleichlicher Schönheit. In „Foresta Burgos“, inmitten der großen Waldgebiete auf den Bergkämmen des Goceano befinden sich einige Forststationen und eine bedeutende Pferdezucht. In dem vor allem aus Steineichen, Sommereichen, Stechpalmen und Eiben bestehenden Wald blühen seltene, wilde Orchideen. Außerdem leben hier zahlreiche Wildschweine, Füchse, Rotspechte und Marder.
Die gesamte Umgebung war bereits zu Urzeiten besiedelt, wie eine große Anzahl an Nuraghen zeigen: darunter ist vor allem Su Fraile sehenswert, wegen des herrlichen Ausblicks, der sich von dort bietet.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Das bergige Gelände ist der Grund, weshalb in den umliegenden Dörfern vor allem Weidewirtschaft betrieben wurde. Die Wirtschaft basiert auf der Viehzucht und dem typischen Handwerk der Gegend.


Geschichte:


Die Burg war ein geschichtlicher Schauplatz des Goceano, da sie zunächst zwischen den sardischen Richtern, dann zwischen den Richtern von Torres und den Pisanern und schließlich zwischen den Arborea und den Aragonesen hart umkämpft war. Anfang des 13. Jh.s nahm der Richter von Cagliari, Guglielmo di Massa hier Prunisinda, die Frau des Richters Costantino von Torres, gefangen; Mitte des 13. Jh.s lebte hier die Richterin Adelaisa von Torres, verlassen von ihrem Ehemann Heinrich von Schwaben, der von seinem Vater, Kaiser Friedrich II. zum „König von Sardinien“ ernannt worden war, Hierher flüchtete sich mit seinen Männern auch Artaldo, der Sohn von Leonardo Alagon und letzter Nachkömmling der Arborenser, bevor kurze Zeit später die Schlacht von Macomer geschlagen wurde, in der er selbst den Tod fand (1478). Damit war auch der Widerstand der Sarden gegenüber den aragonesischen Eroberern gebrochen. Die gesamte Umgebung war bereits zu Urzeiten besiedelt, wie die Nuraghen Sa Toa, Su Traile, Edra, Frida und Saddaco bezeugen.


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
Fest des Heiligen Antonius Stadtzentrum 16. Januar
Karneval Stadtzentrum Februar
Fronleichnam Stadtzentrum Juni
Fest des Heiligen Leonhard Stadtzentrum 4.-6. November