Cheremule

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Einwohner: 466
Höhe: 540 metri s.l.m
Fläche: 24.13 Kmq


Rathaus: Piazza Parrocchia, 7 - Tel. 079.889010 - Fax 079.889365
PLZ: 07040
E-mail: comune.cheremule@tiscali.it


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Municipality of Cheremule


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Kurzbeschreibung:


Cheremule ist ein kleiner, mittelalterlicher Ort in der Region Mejlogu. Er befindet sich inmitten einer üppigen Vegetation in einem Gebiet mit zahlreichen archäologischen Fundstätten. Mit der Auffindung eines Hominiden, der hier vor ca. 300 000 Jahren lebte, zog er die Aufmerksamkeit der internationalen Wissenschaft auf sich. Der Ort liegt am Fuße des Monte Cuccuruddu (676 m), einem ehemaligen Vulkankegel. Dieser ist reich an Bimsstein, der hier in großen Mengen abgebaut wird. Das historische Zentrum blieb weitgehend erhalten und schmiegt sich um die renovierte Kirche San Gabriele Arcangelo aus dem 16. Jh. Darunter finden sich auch einige Gebäude im Stil des 19. Jh.s. Die Ortschaft liegt mitten im Grünen; besonders erwähnenswert ist das Waldgebiet Su Tippiri, das sich von den Hängen derselben bis zur Provinzstraße nach Thiesi erstreckt, ebenso wie der Kiefernwald am Monte Cuccuruddu. Das ebendort gelegene Waldgebiet Su Tippiri weist alle typischen Eigenschaften der sardischen Wälder auf, mit Sommer- und Steineichen und einem dichten Unterholz, dessen wirres Gestrüpp zum Teil sogar ein Durchkommen zu Fuß unmöglich macht. Es handelt sich hier um ein auf Dauer eingerichtetes Tier-Reservat, in dem Füchse, Marder, Wiesel und Igel ihren Lebensraum haben, ebenso wie Vögel, z.B. Wiedehopfe, Rebhühner, Bussarde und Habichte. Interessant in dieser Gegend sind außerdem einige kleine, runde Hirtenhäuschen mit Kuppeldach, die in Trockenbauweise aus Vulkangestein errichtet wurden. Das Gebiet ist reich an natürlichen Quellen, wobei vor allem die Quelle „Nuraghe“ bekannt ist.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Die Wirtschaft basiert hauptsächlich auf der Weidewirtschaft und heimischen Handwerksbetrieben.


Geschichte:


Die Entstehung Cheremules geht auf das Mittelalter zurück, früher gehörte der Ort zur Kuratorie von Caputabbas.
Die Umgebung ist reich an archäologischen Fundstätten, die auf eine konstante Besiedlung von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter hindeuten. Neben den zahlreichen, heute noch sichtbaren Nuraghen sind vor allem die Nekropolen aus der neolithisch-chalkolithischen Zeit von Interesse, die aus bedeutenden Gruppen von Domus de Janas bestehen. Die wichtigste Fundstätte ist Moseddu. Die aus 18 Domus de Janas bestehende Nekropole ist auf einen Sockel aus Kalkstein gestützt. Einige davon sind mit dekorativen Elementen versehen, wie Architraven und Treppen. Hier kann man das Grabmal Branca besuchen, dessen Vorkammer am Eingang Basreliefs mit der Darstellung tanzender, menschlicher Figuren sowie anderer ritueller Symbole vorweist. Das Grabmal „Tomba della Cava“ ist bekannt für seine auf seltsam verzerrte Weise dargestellten, menschlichen Figuren.


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
Fest des Heiligen Sebastian Historisches Zentrum 20. Januar
Fest des Heiligen Antonius von Padua Mehrzwecksportplatz 13. Juni
Seniorenfest Stadtzentrum August
Fest des Heiligen Gabriel Stadtzentrum 29. September
Fest des Heiligen Andreas Stadtzentrum 30. November