Giave

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Einwohner: 606
Höhe: 595 metri m. s.l.m.
Fläche: 46.92 Kmq


Rathaus:
Corso Repubblica, 42 - Tel. 079. 869050 - Fax 079.869255
PLZ: 07010
Web: www.comunas.it/giave
E-mail: ssgiave@tiscali.it


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Municipality of Giave


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Kurzbeschreibung:


Das Gebiet von Giave ist durch einige größere Gebirgszüge charakterisiert, wie zum Beispiel der bekannte Pedra Mendarza. Dieser erhebt sich isoliert auf einer weiten Ebene, die den eindrucksvollen Namen „Valle dei Nuraghi“ trägt. Die Morphologie des Geländes führte dazu, dass seit jeher die nötigsten Grundnahrungsmittel angebaut wurden und Viehzucht betrieben wurde. Daher kann man heute in der Landschaft die Zusammenhänge zwischen den menschlichen Siedlungen und der Landnutzung genau erkennen und Gemeinsamkeiten entdecken, die von der Nuraghenkultur bis in die in die Acker- und Weideweidewirtschaft der neueren Zeit hineinreichen. Auf dem Gebiet von Giave gibt es eine Reihe wunderschöner Spazierwege, die oft an „Pinnettas“ vorbeiführen. Diese typischen Hirtenhäuser wurden aus kleinen Steinplatten errichtet, die in Trockenbauweise aufeinander gelegt und mit einem kegelförmigen Dach versehen wurden. Bei der Erkundung der Umgebung findet man deutliche Hinweise auf die Präsenz der Menschen im Laufe der Jahrtausende, angefangen bei den Domus de Janas, unter denen vor allem Riu Mulinu zu erwähnen ist. Im Zentrum der Ortschaft stehen die Pfarrkirche S. Andrea aus dem 16. Jh., die aus dem 17. Jh. stammende Kirche S. Croce, sowie die Kirche S. Sisto, deren Ursprung zweifellos auf das Mittelalter zurückgeht. An der höchsten Stelle liegt , nahe am Kiefernwald der Gemeinde , die Wallfahrtstätte der Heiligen. Kosmas und Damian, ein Ort religiöser Verehrung, der von vielen Gläubigen besucht wird. Unterhalb des Ortes befindet sich der Bahnhof, sowie ein kleines Industriegebiet.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Viehzucht und Ackerbau tragen zur Entwicklng dieses Ortes bei.


Geschichte:


Dank seiner fruchtbaren Böden war das Gebiet von Giave seit Urzeiten dicht besiedelt, nicht zuletzt aufgrund der Nähe zum „Valle dei Nuraghi“. Dieses Tal gehört zu den Regionen Europas, in der die meisten Zeugnisse aus der Jungsteinzeit aufgefunden wurden. Die ersten Geschichtsquellen des Ortes gehen auf das Punische Zeitalter zurück. Giave leitet sich von der Form des Namens „Hafa“ ab, eine weiter talwärts gelegene, kleine Ansiedlung aus der späten karthagischen Zeit, als die Eroberer vom Süden bis nach Turris Lybissonis (das heutige Porto Torres) an der Nordküste vordrangen. Das erste fremde Volk, das das Gebiet kolonisierte, waren jedoch die Römer. Sie errichteten Straßenabzweigungen und verbanden Cagliari auf der einen Seite mit Turris und auf der anderen mit Olbia. Anschließend siedelten sie verschiedene Legionen zur Verteidigung gegen die nicht romanisierten, nuraghischen Stämme an, die sich in das unwegsame Gebirge im Südosten geflüchtet hatten. Während des Judikats von Torres erlebte die Bevölkerung eine gewisse wirtschaftliche Blüte, die unterbrochen wurde, als die Insel unter spanischen Einfluss geriet. Das zwischen dem 14. und dem 18. Jh. herrschende, unterdrückerische Feudalwesen erreichte in der Kuratorie, der Giave angehörte, eine seiner schlimmsten und unmenschlichsten Ausformungen. Nach Übernahme der Herrschaft durch die Savoyer verbesserte sich die Situation nicht viel. Der Aufbau des historischen Ortskerns weist auf seine spätmittelalterliche Entstehungszeit hin. Er wurde in der späten Renaissance und im 18. Jh. erweitert


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
Fest des Heiligen Sebastian Stadtzentrum 8.-9. Mai
Fest der Heiligen Rita Stadtzentrum 22.-23. Mai
Fest der Heiligen Kosmas, Damian und Pantaleon Kirche San Cosimo und Stadtzentrum 26.-28. September
Fest des Heiligen Andreas Stadtzentrum 30. November