Mara

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Einwohner: 706
Höhe: 261 metri s.l.m.
Fläche: 18.88 Kmq


Rathaus: Via Antonico Mariani, 1 - Tel. 079.805068 - Fax 079.805292
PLZ: 07010
Web: www.comune.mara.ss.it
E-mail: info@comune.mara.ss.it


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Municipality of Mara


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Kurzbeschreibung:

Mara ist ein kleines, im Mejlogu gelegenes Zentrum, das auf trachytischem Untergrund wenige Kilometer von Padria und Pozzomaggiore entfernt liegt.
Die vorwiegend hügelige Landschaft ist von schmalen Tälern durchzogen, durch die kleine Sturzbäche fließen, die im Sommer eintrocknen. Die einst reiche und üppige Vegetation besteht aus mediterraner Macchia und einigen wenigen Steineichenwäldern. Der nördliche Teil des Gebietes wird durch zwei Erhöhungen dominiert: der steile Block des Monte Traesu aus ausstreichendem Vulkangestein und ein isolierter Hügel mit den Ruinen der Burg Bonu Ighinu. Zwischen den beiden Erhöhungen liegt, auf einer sanfteren Anhöhe, ein Becken, über dem die Landkirche Nostra Signora di Bonu Ighinu liegt. Sowohl die Grotten, von denen einige aus speläologischer Sicht äußerst interessant sind, als auch allgemein das gesamte Gebiet sind ideal für Sportausflüge oder Trekking. Unten im Tal sprudelt eine reichhaltige Quelle mit frischem Wasser. 2007 wurde in Mara unter Anwesenheit der Leiterin des Literaturparks „Grazia Deledda“ das Dokumentationszentrum für Bäuerliche Kultur eingeweiht. Dieses Zentrum ist im Rahmen eines Kulturprojektes entstanden, das an den Namen der berühmtesten Schriftstellerin Sardiniens, Grazia Deledda gebunden ist (Nuoro 1871 – Rom 1936), die mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. In den Werken der sardischen Autorin wird die vitale, zum Teil glückliche, zum Teil tragische Beziehung zwischen Mensch und Natur in einer primitiven und ländlichen Dimension thematisiert, die mit Sensibilität und raffinierter Intelligenz in ihrer emotionalen und spirituellen Gesamtheit dargestellt wird.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Die Wirtschaft basiert auf dem Ackerbau und der Viehzucht.


Geschichte:


Hinweise auf die Geschichte von Mara im 12. und 13. Jh. erhalten wir aus den Berichten des Condaghe von S. Pietro di Silki. Laut diesen Quellen gehörte Mara zum Judikat von Torres und war Teil der Kuratorie von Nurkara. Auf dem Gebiet von Mara sind heute noch Spuren mittelalterlicher Ansiedlungen zu sehen, z.B. in den Ortsteilen Santa Vittoria, Su Cumbentu, Cantones de Lado, S. Andria und S.ta Caderina
Das historische Zentrum von Mara ist durch den Baustil des 17./18. Jh. geprägt und um die Pfarrkirche S. Giovanni angeordnet. Die Grotten Sa 'Ucca ‘e su Tintirriolu, Sa Molina und Filiestru im Gebiet Tintìa in der bekannteren Region Bonu Ighinu sind von großem, naturkundlichem Interesse. In der Nähe liegt auch die berühmte Landkirche Nostra Signora di Bonu Ighinu. Ihre ursprüngliche Struktur geht auf frühere Zeiten zurück und befand sich wahrscheinlich in der Nähe einer heute nicht mehr sichtbaren Ansiedlung. Diese Theorie wird durch zahlreiche Funde von Keramikfliesen untermauert, deren zeitliche Einordnung von der Römerzeit bis ins Mittelalter reicht.


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
Karneval Stadtzentrum 3.-8. Februar
Fest des Heiligen Johanne Stadtzentrum 24 giugno
S'istiu Maresu Stadtzentrum Juli-September
Fest der Madonna von Bonu Ighinu Stadtzentrum 18. September