Romana

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Einwohner: 600
Höhe: 267 metri s.l.m.
Fläche: 21.63 Kmq


Rathaus: Via Roma, 50 - Tel. 079.925013 - Fax 079.925241
PLZ: 07010
Web: www.comune.romana.ss.it
E-mail: ufficio.tecnico@comune.romana.ss.it


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Municipality of Romana


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Kurzbeschreibung:

Der Ort ist am Fuße des „Colle di Monteleone“ auf vulkanischem Untergrund gelegen. Die Umgebung besteht aus Gesteinsarten unterschiedlichen Ursprungs und Alters. Die ältesten Felsausstriche sind durch den Vulkanboden begründet und gehören der sogenannten ignimbritischen Serie an, die auf das Oligomiozän im Tertiär zurückgeht. Dabei handelt es sich in erster Linie um Andesite, Dazite, Liparite und Tuffiten, deren Formationen je nach der jeweiligen Lage auch ineinander übergehen können.
An einigen Stellen finden sich interessante Tonanhäufungen mit Ablagerungen von Bentonit und Kaolin, die hydrothermalen Ursprungs und eine Folge der vorhergegangenen Vulkantätigkeiten sind. Über dem vulkanischen Untergrund und oft in Kontakt mit den Bentonitvorkommen findet man fast auf dem gesamten Gebiet Romanas die für das Mittelmiozän (Langhiano) typische Abfolge von marinen Sedimenten, bestehend aus organogenem Kalkgestein, Biokalkareniten und Kalksandstein. Unter den Kalksedimenten, die von deutlichen Karsterscheinungen betroffen sind, ist das wunderschöne, dolinenförmige und geschlossene Tal Santu Giagu zu nennen, mit einem Karstbrunnen, der bei starken Niederschlägen in Erscheinung tritt. Ebenfalls auf dem Gebiet von Santu Giagu befindet sich in der Tiefe ein Höhlensystem von ca. 600 m Ausdehnung. Darunter die Grotte von Inghiltidolzu im Ortsteil Santu Giagu, die vor allem in der Winterzeit auf 350 m von Wasser durchflossen wird.
Durch das Gemeindegebiet fließt der Fluss Temo, dessen Wasser dank einer Talsperre das künstliche Seebecken Lago di Monteleone speist.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Die Landwirtschaft ist auch heute noch die wichtigste Einnahmequelle. Dank ihr konnte bis in die heutige Zeit eine einfache Küche erhalten bleiben, die sich jedoch durch ihren absolut ursprünglichen Geschmack auszeichnet. Einem Agritourismus in Ortsnähe ist es gelungen, diese gastronomischen Traditionen wieder aufleben zu lassen, zur Freude der Gäste, die im Urlaub oder aus beruflichen Gründen in diese Gegend reisen. In Romana wird ein besonderes Augenmerk auf die Tradition der Brotherstellung gelegt.


Geschichte:


Frühe Spuren prähistorischer Kulturen (6000-5000 v.Chr.) finden sich in den natürlichen Grotten Filestru di Mara und Monte Maiore (Thiesi). Später folgte die Kultur von Bonu Ighinu (3730 – 160 v.Chr.), die nach der gleichnamigen Barockkirche bei Mara benannt ist. Im Mittelalter lag Romana auf der Pilgerstrecke zu einer Höhle, die dem Märtyrer Luxurius als Unterschlupf gedient hatte. Dieser römische Soldat hatte sich zum Christentum bekehrt und wurde deshalb verfolgt. In späterer Zeit wurde aus der Höhle eine Wallfahrtsstätte. Auf ihrem Weg trafen die Wandernden auf zahlreiche weitere Kirchen, wie Santu Giolzi und Santa Maria Ispidale. Letztere soll einigen Theorien zu Folge vom Templerorden gegründet worden sein.
Im Ort stehen die Kirchen Madonna degli Angeli und Santa Croce. In der unmittelbaren Umgebung liegen die Kirchen Madonna della Salute und San Lussorio, die nach wie vor das Ziel von Pilgerreisen ist, mit dem Höhepunkt des Feiertags am 20. August.


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
Sos Tres Res Stadtzentrum Januar
Sas Amoradas Stadtzentrum Februar-Marz
Fest der Heiligen Zita Stadtzentrum 27. April
Fest der Heiligen Johannes, Nepomuk und Lucia Stadtzentrum 16.-17. Mai
Fest der Madonna degli Angeli Stadtzentrum 2. August
Fest des Heiligen Luxurius Kirche San Lussorio 20.-21., 27.-28. August
Fest N.S. 'e Su Saludu Kirchenzentrum S. Maria Ispidale 11. September