Torralba

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Einwohner: 991
Höhe: 430 metri s.l.m.
Fläche: 36,8 Kmq


Rathaus: Piazza Monsignor Pola n. 5 - tel. 079/847010 – 079/847066 fax 079/847085
PLZ: 07048
Web: www.comunetorralba.com
E-mail: comune.torralba@actariscertymail.it


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Municipality of Torralba


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Kurzbeschreibung:

Landwirtschaftliches Zentrum auf dem Gebiet von Meilogu, das in einer von Tälern umgebenen Hügellandschaft liegt; bekannt ist der Ort für das Museo della Valle dei Nuraghi del Logudoro – Meilogu (Museum des Nuraghentals Logudoro – Meilogu - Name der Region, in der es sich befindet). Dieses zeigt Fundstücke aus dem nahe gelegenen Komplex des nuraghischen Herrscherpalasts Santu Antine. Er ist der größte der Insel, war auch während der Römerzeit bewohnt und übersteigt heute noch 17 Meter. Auf dem Gemeindegebiet kann man die Reste von 30 Nuraghen und 10 Gigantengräbern besichtigen, die auf eine menschliche Besiedlung bereits in grauer Vorzeit hindeuten.
Von Interesse ist auch die Pfarrkirche S. Pietro Apostolo aus dem 17. Jh.


Wirtschaftliche Tätigkeiten:


Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft, Viehzucht, Bergbau, Lebensmittelindustrie und Tourismus.


Geschichte:


Das Gebiet ist reich an Quellen und Sturzbächen, weshalb es bereits seit der Jungsteinzeit vom Menschen besiedelt wurde, wie die Domus de Janas von Su Siddadu, Santu Jorzi und Nughedu zeigen, die unterhalb der Hochebene von San Pietro di Sorres liegen. Das bedeutendste Zeitalter für Torralba war sicherlich die Nuraghenzeit. In der Tat finden sich auf dem Gemeindegebiet ca. 30 Nuraghen und ca. 10 Gigantengräber. Aufgrund dieser archäologischen Funde bekam es den Beinamen „Valle dei Nuraghi“ (Nuraghental), mit dem herausragenden Beispiel des Herrscherpalasts von Santu Antine. Er ist mit Sicherheit der eindrucksvollste und am besten erhaltene Nuraghenbau Sardiniens. Zahlreiche Zeugnisse stammen auch aus der Zeit der römischen Kolonisierung, in der die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes vorangetrieben wurde. Zur Zeit der Judikate gehörte Torralba zur Kuratorie Cabu Abbas in der Diözese von Torres und wurde nach der Eroberung durch die Aragonesen Sitz der Markgrafschaft. Die ersten Erwähnungen der Ortschaft stammen zweifellos aus dem Mittelalter. Einer antiken Landkarte nach befand der sich der Ort an der Via Turresa, in der Nähe der alten Stadt Sorra, die im 12. Jh. um die Kirche Santa Maria entstand und von der leider heute keine Spuren mehr erhalten sind. Das historische Zentrum ist von urigen Gässchen mit Pflastersteinen durchzogen. An den Häusern finden sich die traditionellen Steinbänke „pezzas“, sowie hübsche Trinkbrunnen. Die Pfarrkirche San Pietro Apostolo wurde 1615 im Gotik- und Renaissancestil aus Kalkstein errichtet: im Innenraum befindet sich ein Holzaltar mit den Statuen des Heiligen Petrus, des Heiligen Joseph und des Heiligen Sebastian, ein Taufbecken aus Kalkstein, sowie ein Altarbild aus dem 18. Jh. mit zwei Gemälden eines sardischen Künstlers aus dem 16. Jh. Eine weiterer interessanter Sakralbau ist die zwischen dem 12. und 13. Jh. im romanisch-pisanischen Stil errichtete Kirche Nostra Signora di Cabu Abbas, die an der Straße zum Nuraghen Sant’Antine liegt. Das Gebäude besteht außen aus weißen Kalksteinquadern und innen aus Trachytstein. An der Fassade befindet sich in der Giebelmitte eine seltsame anthropomorphe Skulptur, die wahrscheinlich eine vorchristliche Gottheit darstellt.


Brauchtum und Veranstaltungen:

VERANSTALTUNG ORT DATUM
"Su Fogarone" Historisches Zentrum 16.-17. Januar
Fest des Heiligen Sebastian Historisches Zentrum 20. Januar
Fest des Heiligen Geistes Historisches Zentrum Pfingstmontag
Madonna del Bosco Historisches Zentrum 1. Woche nahc Pfingsten
Fest des Heiligen Petrus Historisches Zentrum 29. Juni
Cantos, ballos e pregadorias Historisches Zentrum Letzter Samstag im Juli
Madonna degli angeli Historisches Zentrum 2. August
Madonna dell'Assunta Historisches Zentrum 15. August
Fest des Heiligen Antonius Abate Historisches Zentrum 3. Sonntag im Oktober