Das Gebiet


Das Gebiet Logudoro Goceano erstreckt sich über eine Fläche von 1.629 km². Es besteht aus 30 Kommunen, die über drei im Südwesten von Sassari liegende Unterregionen verteilt sind: Coros, Mejlogu und Goceano.
Das Logudoro Goceano ist ein großes Gebiet voller unberührter Naturschönheiten im „Herzen“ Sardiniens. Seine reiche, tausendjährige Geschichte spiegelt sich in den Denkmälern, Traditionen und volkstümlichen Bräuchen wider, bei der täglichen Begegnung mit einfachen Tätigkeiten, in dem Geschmack der ausgezeichneten, ursprünglichen Küche und in der Fähigkeit, alte Handwerkskünste zu neuem Leben zu erwecken.
Logudoro Goceano ist genau das Richtige für neugierige Reisende, die in der Lage sind, sich in ein Land hinein zu versetzen und dabei außergewöhnliche Erfahrungen zu machen, die sie begeistert weitererzählen können.
Sardinien ist bekannt für sein phantastisches Meer: in Logudoro Goceano gibt es aber auch ein Meer von Kultur, Geschichte, Faszination und Rätseln; ein Meer von Gastlichkeit, Schlichtheit und Ursprünglichkeit.
Bei einer Reise durch dieses Gebiet kann man viele Dinge aus früheren Zeiten wieder entdecken und mit Ruhe genießen und dabei den hektischen Rhythmus des Alltags hinter sich lassen, der unsere Zeit zu schnell vergehen lässt.
Eine Reise durch dieses Gebiet ähnelt heute noch jener der europäischen Reisenden des 19. Jahrhunderts, die von seinen Besonderheiten, den herrlichen Panoramen und der rätselhaften, verzauberten Atmosphäre berichteten.
Die Gebiete Logudoro und Goceano öffnen sich dem Besucher wie ein wertvoller Schrein unberührter Natur, wo antike Völker noch heute sichtbare Zeichen ihrer Kulturen hinterließen, die die bewegte Geschichte der sardischen Bevölkerung erzählen.
Die sanften Hügellandschaften stehen im Gegensatz zu den bizarren und schroffen Felsformationen oder den Waldgebieten von Monte Pisanu, Sos Nibberos, Mariani und Foresta Burgos, mit ihren beeindruckenden Eichen, Steineichen, Stechpalmen und Eiben, sowie dem Gebüsch aus Myrte, Erdbeerbaum, Erika und Mastixstrauch. Der vielfarbige Effekt der Frühlingsblüte von Affodil, Schilfrohr und Ginster neben tausendjährigen Oleastern mit ihren zerzausten Baumkronen. Und schließlich das Vulkangestein des Monte Minerva, Monte Cujaru, Monte Santu und Monte Rasu inmitten einer natürlichen Oase, die mit vielen neuen und überraschenden Eindrücken aufwartet.
Ein echtes Museum unter freiem Himmel, dessen Vegetation zahlreiche Bewohner beherbergt: Wildschweine, Füchse, Wiesel, Hasen, Igel und Schildkröten. In Mariani ziehen majestätische Königsadler ihre Kreise und an der Felsküste von Villanova kann man Gänsegeier beobachten, begleitet von Eichelhähern, Wiedehopfen, Turmfalken, Bussarden und Schleiereulen, Rebhühnern und Turteltauben, Schnepfen und Wachteln.
Es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in diesem Gebiet, das reich ist an Natur und Geschichte, an Denkmälern und Traditionen, an Kultur und menschlichen Beziehungen, an archaischer Religiosität und an köstlichen Gerichten. Archäologische Denkmale verbinden sich mit einzigartigen Landschaften. Es gilt, stimmungsvolle historische Zentren und ursprüngliche Gerichte zu entdecken, als auch eigentümliche romanische Sprachen und traditionelle Produkte. Auf dem Land findet man alte, kaum noch bewohnte Dörfer mit wunderschönen romanischen Kirchen, die zum Meditieren einladen. Zugleich gibt es die Möglichkeit, an einem der zahlreichen Dorffeste teilzunehmen.